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Worte schlafen

Es ist sehr spät.
Die Worte schlafen.

Ich wollte sie wecken
und ein wenig necken.

Sie drehten sich um,
blinzelten schläfrig
und träumten schnell weiter.

Ihr Traum war so heiter.

Buchstabengesichter,
die im Traume lächeln
und am Tage darauf
durch Vielfalt bestechen.

Dienstagnacht,
kurz vor Mitternacht,
02. Februar 2010




Kommentare

von bruni kantz am 27.2.10

Liebe Skriptum, wer hindert Dich denn am Schlafen? Sind es die vielen Gedanken, die mal wieder Freigang haben?

von skriptum am 27.2.10 - http://skriptum.wordpress.com

Ich kann die Worte verstehen. Oh, und wie ich sie verstehen kann. Ach, könnte ich doch auch so süß weiter schlummern, wenn.

;o)

von bruni kantz am 7.2.10

Ja, manchmal bilden sich lächelnde Worte, die den Schalk im Gesicht tragen, aber dann kommen Situationen, da müssen die Worte all ihre Gewalt zusammenraffen und wortstark reagieren, eindringlich auf die Menschen einreden und an die Vernunft appellieren.
Liebe Grüße zu Dir, lieber Helmut

von Helmut Maier am 6.2.10 - http://www.maier-lyrik.de/blog

“Buchstabengesichter,
die im Traume lächeln” - richtig hübsch!

Liebe Grüße
Helmut

von bruni kantz am 4.2.10

Liebe Barbara,
manches klärt sich in der Nacht. Das ist wohl wahr
Ich wollte aber sehr, sehr spät noch schreiben und merkte schnell, daß die Worte eigentlich schon schliefen ...☺
LG von Bruni

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