Ein Teil von mir
In jedem Gedicht
steckt ein Körnchen
von mir.
Mal ist es winzig,
kaum zu erkennen,
doch ein Teil von mir.
Ich schreibe dir
heute noch,
du hörst von mir.
Wie erkennst du
mich denn?
Schlicht sind
meine Worte,
die zu dir kommen.
Ich möchte sie
schmücken, doch
Rosenblätter
reden zu viel,
ist es doch Spiel.
Mit silberner Schleife
binde ich meine Worte
lose zusammen,
damit sie sich
nicht verlieren
und zu dir kommen.
Donnerstag, 2. Dez. 2010
...und immer ist ein Teil
von mir selbst enthalten
(c) Bruni Kantz
Kommentare
Liebe Ilona, das ist aber schön, daß Du hier bei mir warst. Schreiben, weil die Sehnsucht brennt - wir kennen es beide!
Lieber Gruß zu Dir
liebe Bruni
wir würden nicht mit soviel Herz schreiben können, wenn wir in den Worten nicht unsere Gedanken, Hoffnungen und Sehnsüchte streuten.
eine tolle Seite die ich gerne wieder einmal besucht habe.
Ein tolles Weihnachten auch hier noch mal.
GLG Ilona
Ach, Anettchen, Du baust auf. Du erkennst meine Gedichte! Danke für Deine lieben Wort.Tausendschöne Grüße von mir
Es muss in jedem Gedicht ein Körnchen von dir sein. Du hast deine eigene Handschrift bei den Gedichten und man erkennt sie wieder. Jeder Künstler legt in seine Werke einen Teil von sich. Sei es in Bildern, Fotos, Tanz, Literatur, Poesie, Handarbeit u.s.w Wer es nicht so macht, ist kein Künstler. Und ein Künstler lebt in erster Linie vom Applaus. Also wenn ich es könnte, würde ich virtuell bei jedem deiner Gedichte laut applaudieren. So bleiben auch mir die Worte, um dir meine Bewunderung und Anerkennung auszusprechen. Danke dir für jedes Gedicht, welches für mich eine Bereicherung ist
lg aNette
Liebe Barbara, es ist eine verrückte Erfahrung. Menschen, die man nie gesehen hat, wachsen einem ans Herz, man mag sie und besucht sie immer wieder. LG zu Dir
Ja, man macht sich mit der Zeit ein Bild von den Blogfreunden. Wie könnte es anders sein?
Die Einträge sagen doch eine Menge über jeden Schreiber aus.
ich finde diese Leichtigkeit im Blog schön.
So viele Freunde könnte man außerhalb des Blogs gar nicht haben. Die Zeit würde nicht ausreichen, sich mit allen zu treffen.
Liebe Grüße
Barbara
Karl, Deine Worte erfreuen mein Herz ☺ LG
man braucht keine Farben um zu malen, man kann es auch mit Worten,
sehr schönes gedicht.
lg
Karl
Ich lächle zurück, lieber Jorge
Ach so - es ist nur Spiel
Liebe Karin, auch hinter schlichten Worten kann sich sehr vieles verbergen ☺
LG von Bruni
habe mal nachgedacht….alle Literatur, egal ob Geschichten, Gedichte sind eine Selbstentäußerung des Schreibenden…. er wird angreifbar, verletzlich, weil er einen Teil von sich der Öffentlichkeit preisgibt…in dem Moment schutzlos ist….
und wie dankabr müssen wir Leser sein, daß alle Schreibenden diesen Mut haben, denn was wäre unser Leben ohne ihre Poesie…ohne Literatur….
Wir Wüstenwanderer sind glücklich über jedes Sandkorn, das wir finden, das uns bereichert…. wir brauchen auch keine silbene Schleife…..sondern nur die Dichterin wie sie ist…ganz sie…..
Liebe Bruni, Du willst uns immer weismachen, Deine Worte seien schlicht….ich finde es nicht, denn den Hintersinn, den Du sehr oft versteckst, er erfordert sehr genaues Lesen…. für mich etwas, was mich bei jedem Gedicht von Dir neugierig macht…
Einen ganz besonders lieben Abendgruß an Dich
Karin
Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!