Gott in der Natur
Gottes Hand
ist eine Hülle
und oft nur
eine Spur
in der Natur.
Samstagabend,
frühe Nacht, 14. Aug. 2010
Manchmal fühlt man sich eins
mit der Natur. Es geht einem gut,
man fühlt sich geborgen und
aufgehoben, obwohl es hierfür
keinen besonderen Grund gibt.
Meistens mache ich viel mehr Worte
um einen Gedanken herum,
aber hier denke ich, daß auch mit
wenigen viel gesagt werden kann.
(c) Bruni Kantz
Kommentare
Mit einem Wort des Lobes: wunderschön!
herzlich
Anna-Lena
Liebe Karin,da ist es mir also wirklich mal mit wenigen Worten gelungen, viel zu sagen. Oft ist es ja auch umgekehrt:
Man sagt viel mit wenig Aussage.
Liebe Grüße zu Dir
unser im Weltall blau leuchtender Erdball mit all seinen Wunderdingen der Natur, auch mit seinen Grausamkeiten des Naturgeschehens, egal welche Schöpferkraft dahintersteckt…aber Dein Bild - Gottes Hand - ist schön…..
und die Spuren….. wie oft verwischen wir sie, nehmen sie nicht mehr war, zerstören sie wissentlich…ob Gott uns Menschen so gedacht hat…sind wir seines Geschenkes an uns überhaupt wert…
in unserer Religion soll Gott = Vater sein….. sind wir nicht schrecklich mißlungene Kinder…..er hat uns im Unterschied zu allen übrigen Lebewesen das bewußte Denken mitgegeben und wie gehen wir damit um…..
Das Geborgensein in der Natur…dazu braucht es gar keinen Grund….es ist die Vielfältigkeit, die Schönheit, die uns gefühlsmäßig überwältigt…. mir fällt gerade Paul Gerhardts Lied ein: geh aus mein Herz und suche Freud..
Bruni….Du hast mit wenigem sehr viel gesagt und zu viel Nachdenken angeregt…
Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!