Startseite | Kontakt | Impressum

Stein vom Wegesrand

Du mochtest mich
ein kurzes Stück,
denn ich war schön
und dir genehm.

Als Bürde
wurde ich dir schwer.
Ich plagte und
ich zwickte dich.

Da brachtest du
mich an den Rain
zurück.

Es war mein Platz,
bevor mich deine
Hand hier fand.

Ich bin ein Stein
vom Wegesrand.

Donnerstagabend, 8. April 2010


image
(c) Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 10.4.10

Vieles haben sie gesehen und erlebt, die Steine, aber erleben kann doch nur einer, der tatsächlich lebt, oder?! Man nimmt etwas von seinem Platz, an dem es immer war, trägt es ein Stück des Weges und läßt es dann gedankenlos wieder fallen, wenn das Tragen unbequem wird, vielleicht, weil man etwas besseres findet, etwas Interessanteres ...
Lieber Gruß zu Dir

Steine hätten viel zu erzählen, wenn sie könnten. Wir sollten sie beachten und ehren.
Schöne Zeilen hast du wieder mal geschrieben!!

Liebe Grüße in den Samstag
von Anna-Lena

von bruni am 10.4.10

wenn Du gar keine Doppeldeutigkeit erkennen könntest, meine liebe Esther, hätte ich etwas nicht richtig gemacht!

Zwischen den Zeilen gibt es immer viel zu erkennen ...
Sehr liebe Grüße an Dich

von Seelenblume am 9.4.10 - http://estherjohann.beeplog.de/

Liebste Bruni, ich bin endlich wieder mal da….
liest sich etwas doppelbödig dein Stein….lächle…aber ich mag dass ja…
liebst deine Seelenblume

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



image image image image