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Bebende Erde

Bebende Erde
und Berge,
die speien.

Frust über des
Menschen Lust
am Zerschlagen?

Unbehagen zeigt sie,
die Erde,
wenn sie sich wehrte.

Asche am Himmel,
die menschliche
Höhenflüge lähmt,

drohende Wolken,
die spiralförmige
Winde bringen,

doch in weitester
Ferne, in Höhe
der Sterne,
ein silberner Streif.

Nichts weiter
als Nebelreif?

Donnerstagmorgen, 22. April 2010




Kommentare

von bruni am 25.4.10

Liebe Barbara,
fügten sie sich nicht immer in Unabänderliches? LG von bruni

von ahora am 25.4.10 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

es ist erstaunlich zu beobachten, wie ruhig die Menschen mit großen Katastrophen umgehen - fast, als hätten sie sie erwartet.

von bruni am 23.4.10

Liebe Monika, es wäre ein imaginärer Zeigefinger, der hier von der Erde erhoben würde! Ich bin zwar eine Märchentante, aber mit sehr viel Sinn für Realität. ☺ Du hast also den Zeigefinger entdeckt? Da hast Du in die Zeilen aber sehr genau hineingehört, in ihre Tiefe. Hatte ich ihn nicht gut genug versteckt?
Liebe Grüße zum Wochenende von mir

von bruni am 23.4.10

Liebe Anna-Lena, sie ist uns haushoch überlegen. Wir sind sehr klein gegen ihre Gewalten. LG an Dich

von syntaxia am 23.4.10 - http://webloggia.wordpress.com

Was wir Menschen auch alles anstellen mit unserem Leben, das geht an der Natur vorbei. Es kümmert sie nicht, der Himmel schaut lediglich zu. Doch Raubbau und alle anderen Sünden verzeiht sie gewiss nicht.Folgen werden nicht ausbleiben, doch denke ich, dass Vulkane schon immer ausbrachen, wenn es dran ist und dies nichtunmittelbar mit Rache der Erde verglichen werden kann. Den Zeigefinger erhebt die Erde bestimmt nicht, nur wird das Gleichgewicht bald nicht mehr stimmig sein und was dann geschieht…
Der Gedanke gruselt wirklich, liebe Bruni! 
..grüßt dich Monika

Sehr treffende Zeilen, liebe Bruni. Die Erde macht, was sie will, ohne Rücksicht auf uns zappelnde Gliederpuppen. Ob wir uns nun aufregen oder nicht.

Liebe Grüße ins Wochenende,
Anna-Lena

von bruni am 22.4.10

Ja, Esther, so ist es. Sie wehrt sich und wenn sie sich über die Maßen wehrt, dann ist der Mensch nur noch hilflos und hängt als armselige Gliederpuppe in zerbrochenen Bäumen herum.
Liebe Grüße zu Dir von mir

von bruni am 22.4.10

Liebe skryptoria, wie Nebelreif stellt es sich dar. Es kann aber auch ein Hoffnungsreif sein, daß sich der Mensch irgendwann doch einmal besinnt und behutsam umgeht mit der Natur, die ihm nicht untertan ist. Sie ist das Maß aller Dinge und der Mensch muß sich bescheiden, sonst wird sie ihm über den Kopf wachsen, die Rache, die aus der Natur kommen wird.Wir sehen doch jetzt schon, wie grausam sie sein kann, wenn sie aus den Fugen gerät.
LG von Bruni

von seelenblume am 22.4.10 - http://estherjohann.beeplog.de/

Liebste Bruni,
ja die Natur regelt manchmal die Dinge ganz von alleine und legt alles lahm…
Was für Naturkonsequenzen dies noch nach sich ziehen wird, werden wir alle mit Sicherheit erfahren….früher oder später…
Zu Dir schicke ich aber ganz unbelastende Grüße, weil ich mich freue mal wieder bei dir zu stöbern!
In Herzlichkeit von deiner Seelenblume

von bruni am 22.4.10

Ha, ha, ja, da ist er wohl mit eingeflossen, ganz am Schluß. Es soll aber bedeuten, daß die Hoffnung letztendlich doch noch vorhanden ist ...
nur erkennbar als etwas, das ein Nebel sein könnte! LG an Dich, Michael

von Michael am 22.4.10 - http://weilwirunslieben.wordpress.com

Schaurig-schön - der Erlkönig lässt grüssen…

Dich grüßt herzlich
Michael

von skryptoria am 22.4.10 - http://skryptoria.wordpress.com

“Nichts weiter als ein Nebelreif?”

Vermutlich genau die Region, in der der Mensch noch nicht vollen Zugriff hat. Das halte ich durchaus für nachdenkenswert.

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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