Wildgänse
Den Sommer
nahmen sie mit
auf dem Flug
in die Ferne.
Schrill klang ihr Schrei.
Die Nacht war vorbei.
Sie flogen im Licht,
an dicken, fetten Wolken
entlang.
Ein himmlischer Pfeil, der
den Himmel durchdrang.
Wildgänse,
die mit den Elementen
verschmelzen
haben nur eines
im Sinn,
ihr Ziel im Süden,
da wollen sie hin.
Den Sommer,
nahmen sie mit
im Gefieder.
Beim Rückflug, da
bringen sie ihn wieder.
Freitagabend, 25. Sept. 2009
Kommentare
Liebe Barbara, das ist es auch, was ich liebe. Die Regelmäßigkeiten und die Ruhe, sich darauf zu besinnen und es zu erkennen. Danke für Deine Worte.
LG von Bruni
die Gewissheit der Wiederkehr und ihre Gleichmäßigkeit bieten uns einen Ruhepol, besänftigen Ängste. Aber der Abschiedsschmerz jedes Jahr, schmerzt trotz allem.
Liebe Grüße
Barbara
Lieber Helmut,
es ist ganz gut, daß es Dinge gibt, bei denen wir sicher sein können. Es gibt sehr viel Unsicherheit um uns herum, die uns Angst einflößt; nur die ganz unerschrockenen Gemüter bleiben cool… Da brauchen wir bestimmte bekannte Ereignisse, an denen wir uns orientieren können. Der Wechsel der Jahreszeiten gehört für mich dazu.
LG von Bruni
Lieber Carlheinz,
Nils Holgersson und die Wildgänse, da beginnt unser Traum, der uns erstmal zurück in unsere Kindheit führt und dann in eine Ferne,in der wir uns wohl fühlen.
Ich hörte einen Schrei, sah an den Himmel und da flogen sie…
Es ist wirklich ein beeindruckendes Bild, wie sie total zielgerichtet in dieser Formation fliegen
Beim Rückflug,da
bringen gewiss sie ihn wieder.
Hoffnung ist ja oft soooooooo begründet.
Liebe Grüße
Helmut
Der Flug der Wildgänse, ein herrliches, optisches Erlebnis. Aus deinen Worten heraus, liebe Bruni, sehe ich dieses Bild wieder vor mir. Und ich beginne zu träumen. Während ich weiß, der Sommer ist endgültig zu Ende.
Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!