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Freude

Liebenswert und wunderschön,
sieht man sie des Weges gehen.

Liebreiz spricht aus ihrer Stimme,
dir wird warm an ihrem Arm.

Nicht sehr groß, kein Gardemaß,
wirkt doch jeder Milimeter
wie ein Frühlingsthermometer.

Sie ist weich und riecht so gut.
Manchmal trägt sie sogar Hut.

Sie stöckelt über Pflastersteine,
stolpert kaum und nur zum Scheine.

Mir scheint, als ob sie schweben würde,
Leichtigkeit ist niemals Bürde.

Lächelnd grüßt sie in die Runde,
heimlich schließt sich manche Wunde.

Lebensfreude macht sich breit,
alle Sinne werden weit.

Freude füllt die dunklen Räume,
die Gedanken und die Träume.

Sie stöckelt weiter, geht schon wieder,
doch du trällerst Liebeslieder.

Mittwochmorgen, 18. Nov. 2009


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(c) Bruni Kantz

Kommentare

von bruni kantz am 25.11.09

Da war sie, die Freude und alles sprang um sie herum und es war lebendig und fröhlich in ihrer Nähe, obwohl es November war ... Danke, daß Du hier warst, liebe Donna.

von Donna am 24.11.09 - http://www.donnaschreibt.com

So viel Freude im tristen November - das tut richtig gut!!

Liebe Grüße - Donna

von bruni kantz am 23.11.09

Liebe Barbara, wenn du nun das Gefühl hast, Dich freuen zu wollen, Dich der Freude erinnern willst, dann habe ich Dich gut an sie erinnert. Dann ist der Götterfunke gesprungen ... LG von Bruni

von ahora am 22.11.09 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

Liebe Bruni, Dein Gedicht ist federleicht,erweckt im Leser den Wunsch, sich zu freuen oder die Freude wieder bewusst zu erleben.
Ein tiefsinniges, wundervolles Gedicht.
Liebe Grüße
Barbara

von bruni kantz am 20.11.09

Liebe Barbara, es freut mich sehr, daß Du meine Freude gefunden hast! Ich brauchte sie dringend und ich beschwor sie regelrecht mit diesem Gedicht.
LG an Dich von Bruni

von bruni kantz am 20.11.09

Lieber Helmut, ich habe so viele Gedichte geschrieben, in denen die Freude Hauptdarsteller ist, daß ich selbst ganz verwundert bin. Ich habe mich eben über die Suchfunktion selbst überraschen lassen ...

von bruni kantz am 20.11.09

Lieber Helmut, Du dachtest an den Götterfunken! Das ist mir klar, aber sonst, na ja, wie er würde ich nie schreiben können. Ich hoffe,nie pathetisch zu werden und hoffe auch, daß man mich gleich darauf aufmerksam macht!
Bei Freude muß man Leichtigkeit spüren und ihren Duft in der Luft.
Ein Lied? Ein Liebeslied, weil die Liebe Freude macht, weil sie singt und swingt? Ideen hast Du, daß muß man Dir wirklich lassen. Ich weiß, Du kennst auch hüpfende Augen ...
LG von mir

von barmari am 20.11.09 - http://www.gewortet.de

wunderbar erfasst, diese leichtmachende Freude, so kann man sich nur voll Freude, der Freude nähern und die Gesellschaft dieser Freude in vollen Zügen genießen.

Freude, Licht und Liebe diese Lebensgeister schicke ich dir.
Barbara

von Helmut Maier am 20.11.09 - http://www.maier-lyrik.de/blog

P.S. Jetzt brauchst Du nur noch den richtigen Komponisten! grin

von Helmut Maier am 20.11.09 - http://www.maier-lyrik.de/blog

Da machst Du ja Schiller Konkurrenz,
nicht ganz so pathetisch wie er (aber das war ja seine besondere Schwäche), sondern richtig leicht.

Liebe Grüße
Helmut

von bruni kantz am 19.11.09

Liebe Esther, es war wichtig, sich mit der Freude zu befassen, an sie zu denken und zu zeigen, wie sie sich überall bemerkbar machen kann, wie wichtig sie ist und wie sie das Dunkel durchdringt ...
Tausendschöne Grüße an Dich

von Seelenblume am 19.11.09 - http://estherjohann.beeplog.de/

Liebe Bruni, diese Freude wollte heraus, erst auf Papier (PC) dann mitten in dein Inneres….schöne Zeilen, besonders gefallen mir die kurzen Momente wo man zwischen den Zeilen das winzig kleine zusammenraufen liest! Wundervolle Grüße zu meiner lieben Bruni von deiner Seelenblume

von bruni kantz am 19.11.09

Liebe Gaby, ich habe versucht, mit meinen Worten die Freude zu beschwören! Ich hatte sie dringend nötig und dachte, ein Gedicht wird helfen. Es hat geholfen. Ich habe mich ihrer erinnert und sie sich an mich. Ideen und Pläne schwirren Dir im Kopf herum ... Da bin ich jetzt schon gespannt!
LG von Bruni

Was für eine Leichtigkeit in deinen wunderbaren Zeilen. Die Freude ist sogar spürbar, selbst wenn mir im Moment der Sinn ein wenig vernebelt ist (viele Ideen und Pläne, aber zu wenig Zeit). Die Konturen sind noch unscharf.
Liebe Grüße in den Abend wink,
Anna-Lena

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