Startseite | Kontakt | Impressum

Bodenlos

Bodenlos schwarz
die Nacht,
trotz der Sonne,
die täglich lacht.

Uferlos fallen
und doch getragen
von hellen Tagen.

Dienstagabend, 3. Nov. 2009


Stille

Schweig stille, mein Lieb,
damit ich dich hören kann.

Stille öffnet sich
und Schweigen spricht.

Nur der Stille offenbart sich
das Schweigen

und in der Stille ist es
gut zu verstehen.

Mittwochabend, 4. Nov. 2009




Kommentare

von bruni Kantz am 7.11.09

Nein, Karin, sie sind nicht nur dunkel, sie sind manchmal sehr hell. Es wechselt, so wie die Stimmungen wechseln. Danke für die Mühe, die Du Dir gibst, mir den November ans Herz zu legen. Eben fiel mir ein, daß das auch einen sehr speziellen Grund hat☺
Natürlich ist er nicht nur grau, der 11. Monat. Ich sehe auch seine schönen Seiten. Bei mir ist es der Februar, den ich schon wieder eher mag, da gibt es bei mir einen sehr speziellen Grund!

von karin am 7.11.09

auch wenn sie sich jetzt hinter den Wolken versteckt….aber dieses Bild habe ich gespeichert und so hat sie sich bisher auch immer noch abends verabschiedet…
dann über dem Taunus…..
Deine stimmungsvollen Gedichte….sie passen zur Stimmung…..aber Deine Verse sind ja auch nicht nur dunkel…..
novembergutlaunige Grüße
Karin

von karin am 7.11.09

da ich ja ein Verfechter für den November bleibe….gerade die Stille, die frühe Dämmerung, das Leisewerden der Natur bewußt wahrzunehmen, der Lärmbelästigung bis in die Nachstunden im Sommer enthoben zu sein, sich besinnen zu können….das alles bietet der November als Einstimmung in die langen dunklen Monate, die noch folgen. Für mich sind Januar, Februar und März viel schwerer erträglich, weil sich dann die Sehnsucht nach Frühling übermächtig in mir breit macht….
Das Dunkel draußen nicht als Bedrohung in sich aufnehmen…sondern als Ruhegeber…..
heute war wieder ein ganz farbintensiver Sonnenaufgang über dem Spessart zu beobachten…es ist das Naturschauspiel das mich beim Blick aus dem Badezimmerfenster begleitet…die Sonne war da, nicht gleißend und grell, das ich die Augen verschließen mußte, sondern als rotgoldener Ball, der in einem zartrosa Wolkenschleier , mit dem sich die Spessartberge dekoriert hatten…zu Füßen auftauchte….....
Kommentar geht weiter…..

von bruni kantz am 5.11.09

Liebe Gaby, es fällt mir zur Zeit sehr auf, dieses Dunkel und dieses Hell. Das Dunkel ist wirklich sehr dunkel und das Helle könnte ein wenig heller sein ...
Danke für Deine Worte und lG an Dich

Hell und dunkel, Tag und Nacht, die Kontraste werden in dieser Jahreszeit deutlicher und die Stille nimmt immer mehr Raum ein.
Zwei wunderbare Gedichte, die genau das einfangen.
Mit liebem Gruß
Anna-Lena

von bruni kantz am 4.11.09

Liebe Barbara, es ist gut zu wissen, daß es nach Nacht auch Tag gibt. Durch den steten Wechsel können wir uns halten.

Nur Nachtschichten machen Maulwürfe aus uns. Wir ertragen die Sonne dann kaum noch und müssen neu lernen, mit ihr umzugehen.

von ahora am 4.11.09 - http://ahora-giocanda.blogspot.com

Ist die Sonne verschwunden, sich helfen, indem wir uns an sie erinnern und daran denken, dass sie wieder kommen wird.
Liebe Grüße
Barbara

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



image image image image