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Geheim ist der Ort

Farnkräuter,
die zwischen Bäumen wachsen,
die Schatten lieben
und die Sonne scheuen,
überwuchern den Weg.

Sieh doch,
nun kommt ein Steg.
Wildes Wasser,
schnell und schmal.
Er trug dich darüber
schon viele Mal.

Danach ein Pfad,
der dich findet
und sich mit deiner
Sehnsucht verbündet.

Im Dunkel der Schatten
liegt nun dein Ziel.
Du machst einen Schritt
und nimmst endlich
die Sonne mit.

Ein Flecken, ein Weiher,
ein kleiner See.
Geheim ist der Ort,
wahrhaftig ein Hort.

Hier bist du frei,
dein Frösteln lässt nach.
Folg der Libelle
und du findest die Quelle.


Christi Himmelfahrt, Donnerstagabend, 21. Mai 2009




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