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Federleichter Gedanke

Federleicht
tanzt ein Gedanke
durch meinen Sinn.

Ich will ihn fassen,
doch er ist schnell.
Fliegt durch den Raum,
man spürt ihn kaum.

Bin ich wach
oder ist es nur Schaum
von meinem Traum?

Da ist er wieder,
hebt meine Glieder,
richtet mich auf
und entwischt.

Ich höre ihn wispern:

Ich möchte nicht
in dieses Gedicht!

Federleichter Gedanke,
das soll ich dir glauben?
Du wolltest mir nur
meine Ruhe rauben.

Ich lasse dich fliegen
und fange dich doch

wenn du dich geschwind
mit dem Winde drehst
und dabei in meine Nähe
legst.


Freitag, 1. Mai 2009, am Mittag




Kommentare

von bruni am 21.6.12

Was Du alles findest, Ludwig…
Einen lieben lächelnden Gruß von mir

von ludwig am 20.6.12

gedanken sind wie winde
oft viel zu geschwinde
kaum eben einzufangen
wie drachen im wind gehangen

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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