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Ohnmacht

Ein Gespenst,
ein Schatten,
ein Schemen,
ein Nichts.

Blick um die Ecke,
sieh an die Decke,
Drehe dich um,
alles stumm.

Höre die Stille,
wo ist noch Wille?
Nur noch Schweigen,
nirgendwo Geigen.

Dumpfe Blicke,
Erkennen ersticke,
schlurfender Gang,
an kalten Wänden entlang.

Keinerlei Neugier,
stummes Starren.
Faust aus der Tasche,
geballte Gewalt.

Viel zu viel Zeit
ohne Ziel.
Kein Verstand,
nur gerannt
bis zur Wand.

Entsetzen erkannt,
nicht gebannt.


Freitagabend, sehr spät, 13. März 2009
Ratlos nach Winnenden




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