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Im Flugzeug

Hoch über den Wolken
liegt das Land ohne Boden.

In der Ferne sehe ich den Horizont,
in dem hellste Bläue ohne Schatten wohnt.

Wasserfallformen
und Wolken wie Urzeit-Eis.

Wolkige Berge,
Gebilde wie luftiger, duftiger Schnee

wenn ich aus dem fliegenden
schnittigen Wolkenschiff seh.

Darüber bin ich,
ein Himmelsschiff trägt mich.

Helle Flecken, grün und braun,
ich muß nur hinunter zur Erde schau`n.

Glänzende Schlangen am Boden,
ich bin in der Luft.

Dicht ist der Wolkenteppich.
Ich sehe die Erde nicht.

Doch sie schmelzen,
die Wolken, ich sehe Licht.

Durchsichtig sind jetzt die Gebilde,
die darauf warten,
mit dem Winde zu wehen.

Noch ruhen sie sanft,
doch schaukeln sie heftig,
wenn ein Gewitter sie ruft.

Ich fühle mich klein
in diesen Gewalten
und sehr allein.


Donnerstagabend, 18. Juni 2009




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