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Anatolischer Markt

Staubtrockene Hitze,
ICH SCHWITZE

Zeltplanen, weit gespannt,
dichter Sonnenschutz
über feilgebotenen Waren.

Kram und Durcheinander,
dann Hosen und Röcke,
Krücken und Stöcke,

Obst und Gemüse,
Gurken, Tomaten,

Salate und Grünzeug,
Erbsen und Bohnen.

Kaum hört man Stimmen,
keinerlei Rufen.

Keine Diebe im Marktgetriebe.

Nur die bekannten Gesichter
der Onkel und Tanten,
der neuen Verwandten.


Samstagabend, 20. Juni 2009

Markt in Corum
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(c) Bruni Kantz

Kommentare

von bruni am 28.7.17

Es ist lange her, liebe GERDA,
Du hast recht, ich habe wirklich gefremdelt grin

von gerda am 27.7.17 - http://gerdakazakou.com

nun fand ich auch dies Gedicht über die “neuen Verwandten”. Ein wenig scheinst du zu fremdeln wink

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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