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Neue Worte

Worte, Worte, nichts als Worte.

Alte Worte, neue Worte.

Worte der gewohnten Sorte.
Wortgeplätscher, Wortgeplänkel.
Sprüche über jeden Krempel.

Worte, die dir Heute zeigen,
Worte, die vom Gestern schweigen.

Worte, die der Wind verweht,
sind Worte, die die Welt versteht.

Worte, die die Menschen sagen,
bevor sie sich an Taten wagen.

Worte, die nie alles sagen und
Worte, die das Freuen tragen.

Blick auf den Boden der Wörtertöpfe,
sieh den breiigen Wortespinat,
rühre ihn um und würze dann nach.

Gedanken liegen oft flach
und fühlen sich schlapp.

Rieche den Braten, bevor er verbrennt
und dein Schweigen Freundschaft verpennt.

Nimm Fantasie und schöpfe sehr tief,
schreibe dem Freund einen FreueDichBrief.

Höre in den Worten wieder den Sinn,
Sprache - nicht Schweigen - bringt den Gewinn.


Freitagmorgen, 2. Januar 2009




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