Es schneit
Es schneit
Heftiger, deftiger, weißer Schnee.
Es schneit in leichten, duftigen Flocken,
die schnell auf Wegen und kleinen,
knuffigen Bäumchen hocken.
Es schneit immer weiter.
Wege schon breiter.
Leicht und locker,
wie Pulver der Schnee.
Ich puste, er fliegt, stiebt in die Ecken,
als wollt er mich necken,
stöbert mit frischem Frohsinn herum.
Wer hat den Winter denn nun geweckt,
die Flocken in eifrige Wolken gesteckt?
Sie rieseln und reisen bis sie vereisen.
Kristallene Flocken, Sterne,
die auch am Tage locken.
Weich wird dein Tritt,
behutsam der Schritt.
In Watte versinken,
mit Handschuhen winken.
Dicke Stiefel und warme Jacken,
lebhafte Blicke, rosige Backen.
Ein SchneeflockenWinter
Montagabend, 5. Januar 2009
Kommentare
Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!