Donnern und Sturm
Donnern und Sturm
Wind bläst geschwind,
zerreißt Wolken in Fetzen,
die eilend hetzen
bevor sie sich setzen.
Wolkige Fetzen,
die wütend die Erde benetzen,
bedecken das Blau,
wohin ich auch schau.
Blauschwarzes Dunkel,
gespenstige Stille.
Plötzliches Toben, Himmelsgebrüll!
Gewaltiges Tosen,
Rauschen im Wind
Donner und Blitze,
nirgendwo Hitze.
Eisig die Kälte,
die den Himmel durchbricht
und ohne Umwege
in Herzen sticht.
Donnernde Götter und Urgewalt.
Dröhnendes Drohen
von oben schallt.
Wetterwendisch sind sie,
die Götter, böse Dämonen,
wo vorher nur Spötter.
Riesengetöse, es wackelt die Welt,
klein ist der Mensch
und von Angst entstellt.
Dienstagmorgen, 27. Januar 2009
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