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Mutter Erde

Immer nur Mutter Erde sein?

Immer nur schaffen, geben, gebären.
Unentwegt Leben weben.

Wachsen und gedeihen lassen.
Trösten, Hüten, Pflegen, Hand auflegen.

Immer nur Mutter Erde sein?
Ganz allein?

Und dann Vergehen sehen?
Verblühtes aufnehmen, versorgen,
beim Morgen borgen.

Dem Verblühten zeigen,
dass es wieder entsteht,
dass Ende zum Anfang geht

Urmutter sein? Immer allein?
Stärke für alle Geschöpfe der Welt?

Wo darf sie endlich Geliebte sein,
geborgen und aufgehoben?

Wo lehnt sich Mutter Erde an?
Sie ist Frühling und Sommer,
ist Herbst und auch Winter.

Jahreszeiten sind ihre Kinder.
Frühling vergeht, Sommer entsteht.
Herbst wird geboren
und im Winter verloren.

Sie ruht in sich selbst,
sieht Kommen und Gehen,
des Windes Wehen
Hagel und Regen.

In mildem Leuchten
strahlt Erdmutters Gesicht,
wenn sie zu dir von Liebe spricht.


Freitagabend, 20. Februar 2009




Kommentare

von bruni am 18.12.09

Liebe Karin, wir sind einer Meinung ...
LG von mir

von Karina am 20.8.09

Liebe Bruni,

unsere arme geschundene Mutter Erde wird ausgehölt, vergiftet, zerstört! Und doch findet man noch immer kleine Refugien der Schönheit und Stille, ich liebe die Mutter Erde. Liebs Grüßle v. kaRo

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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