Startseite | Kontakt | Impressum

Dunkel

Dunkel,
das sich in engen Spalten versteckt,
wie ein scheues, gejagtes Tier,

über Decken und Wände fließt,
zäh wie Teer und dicker Brei.

Es dröhnt die Stille,
der Tag ist vorbei.

Schwarz ist das Tuch,
das dem Abend gehört
und nur am Tage unnötig stört.

Schwarz kommt die Nacht,
von aufmerksamen Sternenlaternen
behutsam bewacht.


Sonntagabend, sternenklar, 8. Februar 2009

 

 




Kommentare

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



image image image image