Hagebuttenbaum
Ich glaub, ich bin
in einem Traum.
Ich seh’ nen
Hagebuttenbaum.
Ich wollte nur
tiefgefror’ne
Wiesen schau’n.
Da fällt mein Blick
auf diesen
Hagebuttentraum.
Rosenkohl blinzelt
aus dem Schnee,
Ihn frag ich,
ob ich richtig seh.
Träge wendet er
ein Röschen,
lächelt fein
und spricht gewitzt,
dass er sehr selten
mal hier sitzt.
Drum weiß er nicht,
was ich denn meine.
Er dreht sich um und
schläft schon wieder.
Kuschelig hat er’s
im Schnee.
Doch ich weiß jetzt
und bin mir sicher.
Das ist kein Traum,
hier steht ein Baum
mit Hagebutten,
dick und rot.
Ich komm noch mal
bei Abendrot.
Sonntagnachmittag, 27. Dez. 2009
(c) Bruni Kantz
Kommentare
Danke, lieber Helmut für Deine Worte.
Die von Dir zitierte Stelle liebe ich besonders ...
Lieber Gruß von Bruni zu Dir
“Ich komm noch mal
bei Abendrot.”
Das wird ein großartiges Zusammentreffen von Fantastischem ergeben, da bin ich mir sicher.
So fantastisch soll das Jahr 2010 für Dich werden.
Liebe Grüße
Helmut
Irgenwie hatte er es mir angetan, dieser “Baum”, der natürlich mehr ein Strauch war ...
LG von Bruni
Wie gut, wenn man ein Auge für die Wunder der Natur hat und sie in ihrem natürlichen Lauf nicht stört.
Feine zeilen, liebe bruni.
Mit liebem Gruß
Anna-Lena
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