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Dem Himmel so nah

Dem Himmel so nah
und doch wieder fern.
Es leuchtet fern oben
der Abendstern.

Du siehst ihn hoch droben
im Himmelsmeer.
Zart ist sein Glanz.
Schieb die Wolken beiseite
und du siehst ihn ganz.

Oft ist er ferne, der Himmel,
entzieht sich wie ein scheues Tier.
Dann wieder kommt er
ganz nahe zu dir.

Nutze die Nähe, halte ihn fest,
tanze mit ihm
in den Nächten ein Fest.

Entfernt er sich wieder,
dann lasse ihn ziehen.
Schon bald wird er
vor dir im Sande knien.

Mal hebt er dich hoch,
mal senkt er sich nieder.
Nahe ist der Himmel
und doch wieder fern
und immer leuchtet
dein eigener Stern.


Mittwochabend, 5. August 2009


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(c) Bruni Kantz

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