Startseite | Kontakt | Impressum

Schimmerndes Licht

Mattsilbrig und schimmernd das Licht,
welches von Weite ohne Grenzen spricht.

Die Sprache des Windes musst du verstehen,
um in unendlicher Weite anderes Land zu sehen.

Der Duft frisch gemähten Grases
liegt in des Windes Wehen,
all deine Sinne brauchst du,
um diesen Weg zu gehen.

Wenn die Welten verschmelzen,
lässt du deinen Ballast zurück
und fliegst ohne ihn das letzte Stück
frei wie ein Vogel.

Wie Sturmwind geschwind
tragen dich Schwingen,
du wirst zum Pfeil.
Ich höre dich singen.

Eben erst zitternd den Bogen verlassen,
wirst du die Enge der Erde hassen.

Weit sind die Schwingen, die dich jetzt tragen.
Dein Sehnen erfüllt sich, spürt nur noch Behagen.

Silbrig und schimmernd scheint das Licht,
das von vergangenen Grenzen spricht.


Ostermontag am Vormittag, 13. April 2009


image
Veilchen 251520 / Ruth Rudolph / pixelio.de

Kommentare

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



image image image image