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Nickende Gräser

Nickende Gräser
und winkende Zweige.

Kühler Wind,
der durch blühende
Auen streicht.

Zerzauste, ramponierte
Nebelfetzen,

die ihr feuchtes Hinterteil
in Täler zwischen
Baumriesen setzen.

In vergehender Wärme
leichtes Frösteln

an sommergebräunten
Beinen,
die immer noch meinen,

Sommer und Sonne
bleiben weiter bestehen,

wenn herbstliche Winde
im Blätterwald wehen.

Auch dieses Mal
wird der Sommer vergehen,
der Herbst seine Taufe
bestehen und

allererste Wintergedanken
werden an kristallenen
Ornamenten ranken.

Montagmittag, 8 September 2008




Kommentare

von bruni am 13.5.16

und wie schön ist es, daß Du in meinen vergangenen Wortbehagen-Gedanken herumwanderst, lieber FINBAR.
Außer Dir macht es sehr selten mal einer und wenn ich nun hier lese, erkenne ich, wie schade es wäre, würde ich nicht manchmal eines wieder aus seiner Versenkung holen.
Oft bin ich ja über meine eigenen Ideen ganz perplex *lächel*. Manches habe ich in meiner Erinnerung, aber bei vielem denke ich:
Ach, das ist von mir?
Aber so ist es und nie anders hier in wortbehagen.
Herzlichen Dank Dir fürs Wandern hier.
Wie sehr würde es mir fehlen, wenn Du es nicht mehr tun würdest, lieber Finbar.

Herzlichst
Bruni am Freitagvormittag

von finbar am 13.5.16 - http://finbarsgift.wordpress.com

Zauberschön…
Allein schon der Titel,
Liebe Bruni,
Ein herrliches
September Poem grin
Herzlich
Finbar

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