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Die Göttin

Grün scheint die Göttin,
fließende Seide umhüllt ihren Leib.

Schlank und biegsam
wie eine Gerte bewegt sie sich.

Liebreiz und Anmut,
Feuer und Flamme

Orientalische Klänge

Ranken die Hände,
die Hüfte beweglich.
Alabasterfarben die Haut.

Nie hat man himmlischeres
Wesen geschaut.

In weichen Wellen
wiegt sich der Leib.
Du siehst eine Göttin,
kein gewöhnliches Weib.

Sie tanzt mit dem Wind,
und gegen den Strom,

neigt sich zu Klängen,
bäumt sich dagegen.

Ohne Tanz
kann die Göttin nicht leben.

Berührt kaum den Boden,
fliegt mit dem Rhythmus,
der Himmel verbeugt sich
vor ihrem Können.

Gebannt steht die Menge,
die Blicke entzückt,
durch getanzten Zauber
vollkommen entrückt.

Ein letzter Ton
und die Göttin steht still.

Der Tanz ist vorbei,
zu Ende und aus.

Einsam hängt,
verloren, vergessen,
ein zitternder Ton in der Luft,

von der Göttin ein Hauch
und betörender Duft.

Montagmorgen, 1. September 2008




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