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Du liebtest die Frau

Sie war deine Göttin.

Berührte mit Schmetterlingsflügeln
deine geschundene Seele
und legte ihre Hand
an deine kindliche Wange.

Dir war nicht mehr bange.

Den Schlüssel
zu deinem Herzen
verwahrte sie gut.
Sie gab dir Kraft
und war auf der Hut.

Sie glitt durch Räume
in deine Träume,
las Liebe in deinem Blick
und trat behutsam
ein Stück zurück.

Sie gab dir Freiheit,
sie ließ dich los.

Doch manchmal fehlt dir

Mutters Trost.

Mittwochabend, 15. Oktober 2008




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