Der Winter
Der Winter klopft nicht an
Frisch und frostig
schneit er herein,
klirrt mit eisernen Ketten
Kleine und große Flocken
sinken herab und
bedecken frierendes Land.
Machtvoll streckt sich der Alte.
Die Erde erstarrt,
wird steinern und hart.
Das Wasser im Teich
wundert sich leicht,
wendet sich hin, wendet sich her,
und erkennt,
das Wenden wird schwer.
Plätschern verstummt,
Bäume und Äste dick vermummt,
versinken in Schlaf.
Stille senkt sich über Wälder und Flur.
Und aus dem Irgendwo
eine frostheisere Stimme
sehr ungehalten spricht:
Was soll das sein,
ein Wintergedicht?
Mittwochabend, 19. November 2008
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