Räume der Nacht
Durch die Räume
der Nacht
gehe ich sacht.
Weiche Wände,
sanfte Konturen.
Kaum erkennbar,
menschliche Spuren.
Dunkel der Samt
im Raum,
gewittriger Schaum.
Ich schließe die Augen,
Seele sieht Licht.
Von Raum zu Raum
geh ich im Traum.
Es öffnen sich Türen.
Leichter Luftzug,
ich kann ihn spüren.
Kein Dekor,
spartanisch und schlicht
sind die Räume,
in denen endlich
die Seele spricht.
Ich gehe und stehe,
blicke in die
Kuppel der Nacht.
Hier wurden
für meine Seele
die Flügel gemacht.
Donnerstagabend, 29. Mai 2008
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