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Erster März

Donner und Brausen,
Gewitter und Wind,
Sonne und Regen,
Hagel und Schnee.

Ich rate dir gut,
Februar vergeh!

Schlecht gelaunt
und mürrisch motzend
fegte der erste
Märztag in unser Land.

Es nimmt niemand ernst,
dafür ist er bekannt.

Erst droht er
und regnet die Straßen naß,
blickt wild um sich,
ob die Menschen auch blaß,

lehnt sich zufrieden seufzend
ein Stück dann zurück
und denkt:

Was haben die Menschen
mit mir für ein Glück.

Ich bringe Frühling und Sonne,
mache Wellen und Wind.
Ich bin das Erwachen.
Pures bebendes Leben
wird jetzt neu vergeben.

Satt und weich ist die Erde,
glänzend in frischer,
freudiger Frühlingssonne.
Überrascht schaut der Mensch
und strahlt voller Wonne.

Die Frühlingsglocken läuten,
der März ist gekommen.

1. März 2008




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