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Schloß auf den Klippen

Graues Schloss
auf weißen Klippen.

Pfähle der Vergangenheit
direkt in salzige Wogen gebaut.

Es schwanken die Zimmer,
kaum hörbar ist leises Gewimmer.

Sturm und Gefahr,
Nebel und Gischt,
schemenhaft sichtbar
ein matter Segler,
der an der Klippe zerbricht.

Zerbrochen die Masten,
zerfetzt sind die Segel.
Sturmgeist treibt Schoner
direkt auf das Riff
und endgültig zerbricht
das gestrandete Schiff.

Doch wo ist die Mannschaft?
Was geschah mit den Männern?
Das Wrack ist verlassen.
Ihre Leiber der gierigen See
überlassen

und die armen Seelen wimmern
im schwankenden Schloss
auf den weißen Klippen.

Sonntagabend, 29. Juni 2008




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