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Geborstene Erde

Geborstene Erde,
versandetes Land.

Nirgendwo Menschen.
Kein Regen,
nur Risse im Sand.

Sand unter,
was liegt darunter?

Bleiche Gerippe,
gespaltene Knochen.

Weder Tiere noch Pflanzen,
Dünen aus Sand.

Dürre, Verwüstung,
nur trocknender Wind.

Entvölkerte Wüste,
einst fruchtbares Land.

Versengende Hitze,
keinerlei Leben.

In Bergen
von treibendem Sand

verschwand es
im Laufe der Jahre

lautlos
und wenig bekannt.

Sonntagabend, 20. Juli 2008




Kommentare

von bruni am 9.7.15

Lieber Finbar, nach langer Zeit finde ich Dich bei einem meiner “alten” Poeme. Vor 7 Jahren habe ich es geschrieben u. ich habe heute nicht das Bedürfnis auch nur ein einziges Wort hier ändern zu müssen. Es stimmt alles, was ich aus eigener Feder her finde u. ich bin sehr froh, daß Du diese Zeilen von mir gelesen hast. Es gibt mir ein feines und gutes Gefühl.
Ich grüße Dich sehr herzlich aus der Ferne, aus der zur Zeit sehr (unerträglich) heißen Provence.
Deine Bruni

von finbar am 9.7.15

Fantastisches Poem!!

Herzlichen Glückwunsch zu solch gelungenen Lyrikzeilen, toll!

Liebe Sommersonnengrüße
vom Finbar

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