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Bedrückende Stille

Unerträgliche Schwüle,
Hitze und stehende Luft.

Spitze, klare,
eisig schimmernde Berge
gegen das Dunkel
einer machtvoll anrückenden
Wolkenwand.

Der Himmel kommt näher,
fast ist er zu fassen.
Tief drückt das Schwarze,
bewohnt nun die Gassen.

Der Himmel bewegt sich,
es wabert das Licht.
Grollende Töne
bis es endlich zerbricht.

Schwärze umhüllt dich,
der Himmel am Boden.

Zuckende, glühend greifende Zacken,
die nun den wehrlosen Himmel
in kleine Stücke zerhacken.

Grollende Schreie
aus allen Stücken,
bis die Schwärze zerfällt
und wütender Regen
in das Inferno fällt.

Dramatisches Schauspiel,
Spannung, Entladung,
Sommergewitter
und Menschengezitter.

Donnerstagmorgen, 31. Juli 2008




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