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Hörst du die Schritte

Hörst du die Schritte,
die leisen,
die dir anderes Leben
beweisen?

Siehst du,
wie sich das Laub bewegt,
als ob dahinter ein Wesen steht?

Riechst du den Duft,
den ein anderer Körper
verströmt?

Möchtest du,
dass dich ein Freund
versteht und für dich
durch Fegefeuer geht?

Schreie dein Ja
in die Nacht,
aber gib dabei sehr
auf deine Seele acht.

Erfüllt ist dein Herz
und du ahnst
schon den Schmerz.

Berühre das,
was dir gut tut.
Berühre es leicht,
wenn es dir reicht!

Die Schritte verklingen.

Du hörst in die Ferne,
siehst magische Lichter
und um dich herum
tanzen Sternengesichter.

Vom Schatten ins Licht.

9. Februar 2008




Kommentare

von bruni am 27.2.15

Liebe Marlis, nein, sie haben Dich genau dorthin begleitet, wo ich auch war. Doch ich war es wohl unbewußt, wußte nicht, was ich heute weiß...
Sehr liebe und herzliche Grüße an Dich

PS Ich mag dieses Gedicht übrigens sehr - heute noch

von Marlis Hofmann am 23.2.15 - http://wederwill.wordpress.com

Wunderbare Sehnsucht schwingt in den Worten mit, Sehnsucht, sich in absolutem Vertrauen hingeben zu können und gleichzeitig warnt bereits schon vorher die Vernunft, noch ehe die Versuchung überhaupt real wird, warnt vor der Gefahr der Verletzung, des möglichen Schmerzes. Und doch bleibt immer das Sehnen nach den magischen Lichtern, weil es so schön sein könnte, wenn sich der Wunsch nach der gegenseitigen Vertrautheit erfüllen könnte…
Wieder ein so schönes Gedicht, liebe Bruni, sieh es mir nach, wenn mich deine Worte vielleicht zu ganz anderen Gedanken angeregt haben, als du gemeint hast….
Ganz liebe Grüße von
Marlis

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