Startseite | Kontakt | Impressum

Sommersprossen

Zarte Tupfen
auf heller Haut,
die nur vorsichtig
die Sonne geschaut.

Es schmeicheln die
Strahlen, als wollten sie
prahlen mit ihrer Lust

und dem Menschen ist
Vorsicht kaum noch bewusst.

Sommersonne, gleißendes Licht.
Erst am Abend durch Schatten
müde und mild verwischt.

Prahlende Strahlen,
die sich auf den Sprossen
des Sommers aalen.

Hoher Sommer,
gewaltige Kraft der Sonne,
gegen zarte empfindsame
Menschenhaut.

Wer hat der Sonne ins
steinern strahlende Antlitz geschaut?
Wer hat gewagt
und wer hat gewonnen?

Sommersprossen lassen
die Menschen hoffen.
Zärtliche Flecken
auf bräunlicher Haut.

Eingefangene Strahlen,
die sich tummeln und aalen.
Gefangen, bevor sie verblassen
und Herbstmilde endlich
gewähren lassen.

Montagabend, 11. August 2008




Kommentare

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



image image image image