Startseite | Kontakt | Impressum

Schwarze Lämmer

Vier schwarze Lämmer
sah ich stehn und hinter
ihren Müttern gehen.

Ich schwöre dir,
ich sah sie heute
und außer mir
noch andre Leute!

Vier Kräuselmohren!
Weiche Ohren,
sanfte Augen,
stumpfe Nasen,
hoppeln fast
wie Heidehasen.

Dichte Wolle, schwarze Locken,
schau, wie sie im Grase hocken.

Hohe Sprünge, Übermut,
das tut den kleinen Lämmern gut.
Hohe Beinchen, Spielzeughufe,
hörst du ihre Ma Ma Rufe?

Die Wiese ist ihr Freudenland,
bei allen Kindern wohlbekannt.
Sie drücken ihre Nasen platt
und sehn sich an den Lämmern satt.

Da wird das erste Lämmchen müde,
das zweite schubst und wundert sich,
das dritte gähnt und ist verblüfft,
das vierte schläft schon fast im Stehn

Da wollen alle Kinder gehen.

Donnerstagabend, 17. April 2008




Kommentare

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



image image image image