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Regentag

Schattengrau und ohne
sonniges Licht ruht der Morgen


Bleischwer senkt sich
der Himmel zur Erde herab


Es spricht der Wind mit den
Zweigen, die ihm sehr heftig
ihre Bewegung zeigen


Zitternd, fröstelnd und ohne
Behagen sieht der Mensch
wie sich die Wolken nun jagen


Es tröpfelt, es rieselt,  es prasselt
und gießt.. Sieh, wie der Regen
die Erde beschießt


Prall gefüllt sind die wolkigen
Wassersäcke.  Regen über-
schwemmt den dusteren Tag


Ärgerliches Schmatzen…
Die Erde schluckt schwer
Sie spuckt und erbricht


Ein Wahnsinn von oben!
Solche Wassermassen
kann die Erde nicht fassen


Sie öffnet ihr krustiges Tor
und dumpf dröhnt ihre Stimme
zum Himmel empor:


Schließe die Pforten
an den himmlischen Orten!


Trockne die Sturzbäche
der Wolkentränen!
Vergiß deinen Grimm!


Himmel, war deine Nacht SO schlimm?


Sonntagmorgen, 6. April 2008




Kommentare

von bruni am 20.8.19

Doch, doch, da hatte mich der Humor total in den Fängen, Du hast es gut bemerkt *g*. Bin ich ganz und gar ernst, dann klingt es anders, liebe CHRISTIANE.
Liebe Grüße an Dich von Bruni

von Christiane am 20.8.19 - https://365tageasatzaday.wordpress.com/

Ich kann mir ein Grinsen ja nun doch nicht verkneifen, liebe Bruni, obwohl du es vielleicht gar nicht scherzhaft gemeint hast, dein Wassermassen-Gedicht, die vom Himmel fallen ...
Deine vermenschlichte Erde gefällt mir jedenfalls sehr.
Liebe Grüße
Christiane

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