Startseite | Kontakt | Impressum

Leicht wie ein Windhauch

Leicht wie ein Windhauch

Leicht wie ein Windhauch,
kaum eine Brise,
nur ein Wehen
wie Wimpernschließen
und schon vorbei.

Gedanken, Ideen,
geschmolzen wie Schnee.

Unwahrscheinliches
ist mit des Tages Augen
kaum zu erkennen
und nie zu sehen,
es ist nur ein Wehen

Doch in der Nacht
wie ein Hauch
ein Ahnen erwacht.

Engelsgeduldig mit
hauchfeiner List
wird ein zittrig-zarter,
ganz und gar neuer
Gedanke geboren.

Leicht ist er,
wie ein Windhauch,
noch ohne Kontur.
Du bist seinem Wesen
fast auf der Spur.

Noch schlüpft er durch Maschen
und lässt sich kaum haschen.

Ein neugieriges Wesen,
der luftige Hauch.
Streicht um die Ecken,
befreit Überdrüssiges
aus engen Verstecken.
Überflüssiges
wird gnadenlos weggeweht.

Er pustet, räumt auf,
rüttelt an geschlossenen Läden
und bringt frischen Wind auch
dem langweiligsten Lebenslauf.

10. September 2007




Kommentare

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



image image image image