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Schwellende Formen

Sinnlich sich wiegend,
in den rundlichen Hüften
sich wonnevoll biegend.

Hügel und Täler
stellen sich vor,
sanfte braune Augen
blicken zur Sonne empor.

Doch keck fliegen
die flaxfarben leuchtenden Haare,

Schwungvoll zeigt sich
für einen Augenblick
ein schneeweißer Nacken,
entsetzlich verletzlich,
in seiner ästhetischen
Schönheit schier unersetzlich.

Ihr Blick schaut offen und weit,
plötzlich erwachende Jahreszeit.

Blütenträume und Blumenbäume
voll fassbarem Charme,
Liebreiz im Angesicht,
Weiß-rosa, sehr zart und vergänglich
wie feinst fallende Frühlings-Flocken
sind ihre schneeig scheinenden
Märchenlocken.

Schwellende Formen
an allen Orten,
Vergänglichkeit greifbar,
doch haltbar für einen Traum
im menschlich erkennbaren
Jahressraum.

Mutter Erde entlässt ihre Kinder!

Endlich erdliches Erwachen der Freude
nach karger beugender Winterzeit.

Vollendet geschmückt
erwacht Jungfräuliches
jubelnd mit frischer Kraft.

14. März 2007




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