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Bewegung am Himmel

Bewegung am Himmel,
die Freiheit klopft an.

Schneeig weiße Wolkenlandschaft,
rundlich sportliche Wolkenhaufen,
die mit dem Wind um die Wette laufen.

Himmelsblau und Sonnenleuchten
kündigt sich klar von den Seiten her an.

Vorbei die Regenfädentage,
wie auf Schnüre gespannt
und das gesamte Himmelszelt
nur eine einzige große Regenwand.

Bedrückende Grautöne
in jeder Schattierung,
Massen von tintigchwarzen
Angst erzeugenden Rabenvögeln.

Heftiger Wind kommt eilig heran,
macht die Rabenknaben von der Seite her an.

Der Vorhang geht auf,
die Menschheit steht still.

Sie breitet die Arme,
atmet ganz tief
und hört mit dem siebenten Sinn,
was die Erde ihr rief.

Himmelsblau und Sonnenleuchten
bricht durch das Dunkel
hinein in den neuesten Tag.

Freiheit trommelt
und es dröhnen die Wände,
Mensch reißt mit Macht an alten
mit Lebensverdruß bedecktenVerbänden.

Schält sich aus Trägheit,
Trug und Ballast,
baut neu und beweglich
der eingelassenen Freiheit
den zu ihr passenden Lebenspalast.

05. März 2007




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