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Wundervoll?

Wunderliche Wunderwelt
mit grüner Sonne,
fahlem Licht
und dicken Tränen im Gesicht.

Schwarzer Mond
mit grauen Schatten,
Abwärtsflug ins Niemandsland,
wo niemand wohnt,
der nicht bekannt.

Flügel, Schwingen unbeweglich
Öl verklebt und nicht begehrlich,
Pesthauch, Ekel, wildes Grauen,
wo soll ich denn nach Wundern schauen?

Kriege, Tod und müde Menschen,
Trauer, Blut, Gewalt und Schreie,
alte Waffen, frische Feuer,
dicke, fette Ungeheuer.

Machtgehabe, dumme Sprüche,
Verzweiflung, Ohnmacht,
arme Mütter,
sinnlos sterben, das ist bitter.

Morden,
lügen und betrügen,
Gelder schieben
und nicht lieben,
das ist bitter.

Ich suche die Wunder
im Elend der Welt,
verzerrte Sicht
durch Grauen entstellt.

Helfen, schlichten,
niemals töten,
diese Dinge sind vonnöten.

Verachte Gewalt
und stelle dich quer.
Wozu braucht der Mensch
das Gewehr?

21./22. Juli 2007




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