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Der Spieler

Keine Spiele,
kein Gelächter,
Langeweile um dich her,
dem Spieler fällt
es „ohne“ schwer.

Keine Menschen,
keine Massen,
Stille hörst du,
tust dich schwer.

Ein leerer Raum,
ein Drachenbaum.
Was willst du mehr?

Sieh um dich und
öffne deine Sinne.
Weile lange in der
dich umgebenden Stille.

Du meinst, das Leben
spielt dich an die Wand?

Das Lebensspiel
ohne den Spieler
wäre wenig galant
von den Göttern?

Besinne dich, Spieler!
Hör’ rauschende Blätter,
spiel’ mit der Natur.

Beharre nicht auf dem Brett
und nicht auf den Karten,
denn die können warten,
sie haben Geduld.

Gedankenspiele,
Spiele mit Worten,
Spielraum bitte
für menschliche Sorten.

Spieler, eröffne das Spiel
mit der Toleranz,
dann hat dich endlich das Leben ganz.

18. Juli 2007




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