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Brüllende Freude

Brüllende Freude
und panische Angst
Alles ist Leben, sag was dagegen.

Perlendes Lachen und wütendes Weinen,
hellauf begeistert,
bodenloses Enttäuschtsein.

Aus tiefster Seele verletzt,
vom Leben in Tantalusqualen versetzt.

Von Glückswogen getragen,
Glück aufgesogen mit allen Sinnen.

Nach den Sternen greifen
und auf dem Regenbogen tanzen.

Eben noch die Füße mühselig
aus ekligem, morastigem, schwammigem
Grund gezogen,

Himmelhoch jauchzend,
zu Tode betrübt,

Mal heiter, mal wolkig,
hinauf und hinunter.

Den Mut nicht verlieren,
kleinste Freudefunken erkennen,
die Freudenspritzer auf der
kühlen, glatten Haut genießen.

Das Samenkorn hüten,
Regen und Sonne beachten,
dabei den endlosen Himmel
mit Andacht betrachten.

Jeden Tag mit Gelassenheit tragen,
neugierige Blicke
ins Leben hinein wagen.

Sehr Dunkles wird von strahlender Helle abgelöst,
und dein Menschsein wird von Schatten erlöst.

12. Januar 2007




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