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Zwischen Abendrot und Morgengrauen

Zwischen Abendrot
und Morgengrauen
liegt im Dunkel gut verborgen
die Nacht.

Hier werden Tagesgedanken
zu Ende gebracht,
nach schamhaften Tränen
wird herzhaft gelacht.

Im schützenden Dunkel
schmiegst du dich in ein Nest
von Träumen
und hältst dich dort fest.

Du gelangst zum Ort,
in dem alle Zeit stillsteht
und Ewigkeit sich zuhause fühlt.

Behaglich geborgen,
total ohne Sorgen,
Schwerelos schweben,
Wunschträume erleben.

Ruhe und Frieden in
endloser Sternennacht,
in der behutsam neue Kraft
wie durch ein Wunder erwacht.

Du entfliehst
aus menschlicher Enge,
entkommst dem Tagesgedränge
und breitest deine Flügel weit.

Zerberstende Mauern vor dir,
in den Staub getretener,
traumhaft überwundener Frust
und rings um dich herum
aufatmende Lust.

Sternstunden,
die der Schlaf brav bewacht,
ergib dich den Träumen
und umarme die Nacht.

22. August 2007




Kommentare

von bruni am 31.5.15

ach, wie schön, ein kommi von dir, lieber finbar. was für eine überraschung grin

albtraumfreie herzgrüße zurück an dich

von finbar am 31.5.15 - http://finbarsgift.wordpress.com

Ein superklasse Poem!
Albtraumfreie Herzgrüße
vom Finbar

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