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Berge versenken

Berge versenken,
Täler ertränken,
Zeit anhalten.

Kopf stehende Welt
wird gerade gestellt.

Meere versanden,
Sturmfluten erreichen
den Wüstenrand.

Im Regen trocknen,
triefendnaß von der Sonne.

Der Läufer tritt auf der Stelle,
bekannt ist die Schnecke
für hurtige Schnelle.

Himmel am Boden
und Hölle im Licht.

Was soll der Unsinn
in diesem Gedicht?

Denke nie,
das geht doch nicht.

In der Eile liegt Weile,
und helle Nacht
verspricht den Tag ohne Licht.

Menschliche Tiere
und tierische Menschen.

Aus Gutem kann Übel
und Ekel entstehen.

Trotz Schock und Schrecken
wirst du Zukunft entdecken.

Märchen sind wahr,
Reales verliert an Gesicht.

Also sage nie:
Das kann ich nicht.

01. August 2007




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