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Traumcafé

Ich liebe dich sehr
in meinen Gedanken,
auch wenn diese stündlich
in andere Richtung wanken.

Ich denke hin und denke her
und meine, jetzt muß endlich
mein Traumcafé her.

Wo soll es denn sein, wie richte ich’s ein?
Gibt es nur Kuchen und Torte allein?

Soll es vielleicht auch Suppe geben,
mit einem feinen Brotkorb daneben?

Wen stelle ich ein, wem gönn ich den Spaß?
Mach ich´s denn wirklich?

Find keine Ruh! Voll von Gedanken
schließ ich die Lider,
und mache die müden Augen zu.

Im Traum entsteht nun der Raum,
Tische und Stühle fast wie im Süden,
Sofa, bezogen mit kallrotem Samt
und ein sehr bequemes Kanapee
in der Ecke.

Neben Kakao gibt es natürlich auch Tee,
Fliederbeerengetränk und Punsch
wie von gestern.

Die Gäste sitzen dabei gemütlich in Nestern.
Sie schmausen und schleckern,
sie schlemmen und schmatzen,
ich sehe dabei ihre gierigen Fratzen.

Es wird mir zuviel, ich schwitze im Bett.
Ach, wie wars ohne Traumcafé so nett.

07. April 2007 - Ostersamstag




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