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Sonne

Sonne,
du scheinst zu hell,
deine Strahlen sind
für meine Menschenaugen
zu schnell.

Gleißendes Licht
durch den beginnenden
Abend bricht.

Ein letzter Sonnenblick
verklärt den vergangenen Tag,
er kommt nicht zurück,
verging im Ganzen, in einem Stück.

Und so mancher Tag laugte mühelos
auch die kräftigen unter den Menschen aus.

Blick dich nicht um,
sieh doch nach vorn.

Bald scheinen die Sterne,
die Nacht deckt dich zu
und zeigt dir dringend notwendige Ruh.

Der Abend bereitet die Nacht.

Frisch gepudert
und wohl temperiert
senkt sie sich dann
auf die müden Geister herab.

Glockengeläut und Abendgesang.

Vergangen ist Heute,
Morgen wird kommen.

Die Nacht gönnt dir Pause.

Atme sie ein mit all deinen Sinnen,
lass unnötige Ängste träumend verrinnen.

Neue Kraft erwacht
nach jeder guten, erholsamen Nacht.

21. April 2007




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