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Helle Tage

Sommertage, Sonnenglanz,
Glut der Sinne, Wärme, Hitze!
am Abend endlich Geistesblitze.

Wonnevoller Wiegeschritt,
in Wärme reist die Reife mit.

Sonnenflecken in den Ecken
reißt alles Grau aus den Verstecken.

Geballte Freude, lichterloh,
im Sommertaumel, sinnenfroh.

Der Sommer neigt zum Freudenbringer,
dem Dunkel wird er zum Bezwinger.

Saug auf die Freude, berge sie,
bediene dich, sei nicht bescheiden.

Im Dunkel zünde dann das Licht,
das jede Finsternis durchbricht.

Schaff Vorrat dir, oh Menschenkind,
denn bald verlässt er uns geschwind.

Du siehst von hinten, wie er rennt
und sich zum Ende nun bekennt.

Golden wird das Licht der Sonne,
bringt erdig Farbe in die Wonne.

Die Sommerfarben ändern sich,
das Grelle wird in Form gebracht.

Hitzig-heiße Sommerherzen,
herzenswarme Herbstgedanken.

Herbstbeginn und Sommertod,
an Farben hat`s noch keine Not.

Erst müssen noch die Blätter fallen,
und auch die Nebel richtig wallen,
damit der Herbst sich wohlig fühlt
und sich nicht gleich den Bauch verkühlt.

09. September 2006




Kommentare

von bruni am 25.11.13

nun habe ich gleich drei Kommis von Dir im September entdeckt, lieber Finbar. Ich kann es kaum fassen und freue mich sehr. Es ist schon spät, da tauchen sie plötzlich aus dem Dunkel um mich herum auf u. sie tun ziemlich gut…
Ach, diese hellen Tage, schon sind sie wieder vorbei u. nun kommen auch mal am Tage die guten Ideen, denn die Hitze haben wir mit dem Sommer hinter uns gelassen. Wir zünden demnächst unsere Adventskerzen an.
Wie fein, daß ich Dich nun noch hier finde, bevor ich ins Bett gehe.
Herzlichst Bruni

von finbar am 25.11.13

dann geht es dir also auch so wie mir: während des tages der hundstage, da ist kaum poetisieren möglich…

aber hier hat es gelohnt bis zum abend zu warten und diese zeilen aus dir heraus zu destilieren…

herzliche grüße
in den abend hinein
vom finbar

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