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Dicker, fetter, voller Mond

Dicker, voller, fetter Mond
der am Himmel oben thront,
Ich SUCHE dich heut abend!

Ich suche und ich finde nicht!
Versteckt ist heut dein Mondenlicht.

Gestern warst du sehr präsent,
und hast die Nacht nicht nur verpennt.

Heute scheinst Du nicht zu scheinen,
was meinst Du, wieviel Kindlein weinen?

Die Mamas wollten dich doch zeigen
und auch die Vögel in den Zweigen!

Nun mussten sie erraten, wo du jetzt bist,
wenn Dich die Abendwelt vermisst.

Das war nicht einfach für die Eltern!

Sie fabulierten wild und wurden stumm
und hielten sich für ganz schön dumm.

Dabei warst Du doch nur mal eben
hinter Wolken und daneben!

Es blies ein forscher, frischer Wind
und formte eilig und geschwind,
mit allen dicken Wolkenflitzern
das Mondversteck für diese Nacht,
aus dem auch deine Nacht bewacht.

Du musst ihn doch nicht immer seh`n!
Es dürfen auch mal Winde weh`n und
Wolken hoch am Himmel steh`n.

Er ist trotzdem für dich da!

Bewacht die Nacht und deinen Schlaf,
bevor der Tag sich neu erklärt
und Mondlicht bei der Arbeit stört.

Drum sei gelassen, Kind der Menschen,
du darfst es glauben, musst nicht wissen,
nicht ängstlich in die Kissen schwitzen.

Du bist behütet und darfst schlafen!
Der dicke, fette, volle Mond
noch immer dort am Himmel thront.

GLAUBEN sollst du, lass dich fallen!

Auch wenn Dein Blick durch Ängste trüb,
der neue Tag ist angelegt,
er wird dich tragen!
Du musst es glauben und auch wagen.

07. September 2006




Kommentare

von bruni am 24.11.13

*lächel*, ach der dicke, volle fette Mond… Eine Zeitlang ging er mir kaum aus dem Kopf, immer wieder schrieb ich über ihn…
Schön, daß Du ihn besucht hast.
Herzlichst Bruni ♥

von finbarsgift am 24.11.13 - http://finbarsgift.wordpress.com

der Mond, die Sonne, der Himmel und die Bruni…
ein großartiges Poemquartett smile

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