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Meeresblau und Algengrün

Meeresblau und Algengrün,
wie Glas so klar trotz Nebelgrau.
Der Kenner sieht es ganz genau,
das feuchte, nasse Element
der Nixen, Wesen, Wassergeister,
die man nicht sieht,
man ahnt sie nur,
doch scheint es auch zuweilen,
als würden sie sich streiten.

Es sirrt, es klingt, es tönt und bricht sich.
Sirenenklänge – nicht nur nächtlich.
Gefahr besteht für den, der dort
mit allen Sinnen beugt sich vor
zu diesem feinen, wunderlichen Chor.

Darum, das wusste schon Odysseuss,
muß man sich binden lassen!
Das Ruder tauber Mannschaft lassen,
die nun mit voller Manneskraft
aus diesem Sog heraus es schafft.

Wellen, Strudel, Wirbel, Winde,
Böen, Steife Brise,
S t u r m g e f a h r
Meeresrauschen stark und mächtig,
prachtvoll, grausam, voller Wunder.

Was soll denn nun noch Menschenplunder?

Im großen Elementetoben
bleibt wirklich nur der Starke oben?

Ich denke nicht, ich glaube eher,
ein Listenreicher, der kann siegen,
in Stärke steckt oft Starrheit!

Beweglichkeit und List,
sie helfen dir viel eher,
bis Du auf Deiner Insel bist.

11. Mai 2006




Kommentare

von bruni am 14.7.13

und wie wundervoll finde ich, daß Du dieses hier gefunden hast, lieber Finbar!
Liebe Grüße an Dich - dort auf Deiner Insel, wenn auch nur in Gedanken

von finbar am 14.7.13 - http://finbarsgift.wordpress.com

wie schön…
ach liebe bruni,
wie schön…
und dabei an meine
bereist gefundene
Insel zu denken…
herrlich ist das!
zauberschönes
wasserwelleninselpoem…

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