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Zwischen den Zeilen

In den Wortsilben die Schönheit
der Sprache erkennen.
Mit Buchstaben Silben
und Worte benennen.

Zwischen den Zeilen verweilen.

Im Erkennen vor Freude lichterloh brennen,
beim Denken und Dichten
mit Seele berichten.

Und zwischen den Zeilen verweilen.

Sich zur Schreibsucht bekennen,
und Öffnen der Lust, der Lust am Wort.

Lustvolles Schreiben,
es tut Dir gut!
Nimmt aus Herz und Seele die Wut

Zwischen den Zeilen verweilen.

Sinnen und spinnen,
warum denn nicht!
Befreit es Dich doch vom täglichen Druck.

Du bist der Schreiber
und warst es immer.
Das Ventil ist wichtig und gut,
es macht Dir,
was immer geschieht,
doch wieder Mut.

Zwischen den Zeilen verweilen, denke daran.

21. März 2006




Kommentare

von bruni am 1.4.14

ja, liebe Marlis, ich hatte ein neues Ventil gefunden, eines, das ich lange nicht genutzt hatte u. bis heute schreibe ich mit großer Lust u. Freude u. es tut mir gut.
Es ist schön, Dich nun auch hier zu finden.
LG von Bruni

von Marlis Hofmann am 1.4.14

Eine wirklich schöne Aufforderung, lustvolles Schreiben, das merkt man deinen Gedichten auch sehr an, so schön kraftvoll ist dieses hier - so schön unbändig! und schön auch, was du selbst so viel später dazu geschrieben hast.
Beste Grüße
Marlis

von bruni am 26.6.13

oh, was war mir das damals wichtig!!!
Es brannte wirklich darauf, herausgelassen zu werden:
Das,was da beim Schreiben passiert oder auf jeden Fall passierne sollte!
Wie recht Du mit dieser “Selbsttherapie” doch hast.
Herzlichst ♥
Bruni

von finbar am 26.6.13 - http://finbarsgift.wordpress.com

...da drängelte in meinem Kopf vor allem ein Wort ganz weit nach vorne: GENIAL…

Geniale Buchstabendörfer sind dir da gelungen verbunden mit einer sauguten Portion “Selbsttherapie”

*der finbar lächelt*

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



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