Startseite | Kontakt | Impressum

Sommergewitter

Dunkelheit überzieht die Landschaft,
die sonnengeschwängerte,

dunkle Schwaden beginnen ihre Reise
in der Himmelsbläue.
Sommerlichter, die Glanzlichter des Tages,
beginnen ihren Rückzug ins Dunkle.

Die Luft steht und der Tag vergeht.
Sturm entsteht, Böen peitschen die
die Wege säumenden Bäume,
die sich dem Sturm mächtig entgegenstemmen,
sich biegen, wiegen und verzweifelt dem Orkan
voller Trotz und mit vollkommener Raffinesse
dabei ihre schmalste Seite bieten.

Es peitscht der Regen,
es brüllt der Donner,
gleißende Blitze zucken von Ost nach West.
Es reißt entzwei der Himmel am Abend,
elementare Gewalt regiert,
entlädt sich ekstatisch und voller Grimm.

Die Natur bäumt sich auf, schreit heraus,
was vorher versteckt,
Weh’ und Lüste werden geweckt.
Mattes wird wach und Waches entdeckt,
wohin es gehört und wo es nur stört.

19. Juni 2006




Kommentare

von bruni am 29.7.13

ach Du, nach dieser Wetterruhe sehnen wir uns alle. Was uns wettermäßig von da oben geboten wird, ist wirklich hammermäßig,  kaum erträglich und fast schon unnatürlich, aber warte ab, es ändert sich bald u. wir bekommen das angenehmste Wetterchen, das Du Dir denken kannst.

von finbar am 29.7.13

passt grade prima auf das derzeitige hammersommerwetter!!!

weg mit der hammersonne
weg mit dem hammerhagel
weg mit den wahnsinnsblitzen
weg mit den winden in den ritzen

ich will wieder meine wetterruhe haben
mich an der natur laben!

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!



image image image image