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Am Wege vergessen

Verwelkt und zertreten,
ein bunter Strauß
Kornblumenblau,
Mohnblütenrot,
Gräsergrün
und leuchtendhelles Gelb,
wie der Raps auf dem Feld.

Wie Eindrücke gesammelt,
gehalten in erdwarmer Hand,
Wärme getankt,
Schritt für Schritt,
und trotzdem gefroren.

Wieso und warum,
das weiß man nur selbst.
Erklärung ist schwierig,
bleibt auf der Strecke,
landet dabei in der Dornenhecke.

Widerborstig die Hecke,
gibt nichts mehr frei
in das tägliche Allerlei.
behält sich ein Restchen
und reißt es entzwei.

Die Logik sprengt vorwärts,
macht keinen Halt
und letztendlich leben wir nun wieder
mit aller Gewalt.

08. Juni 2006




Kommentare

von bruni am 23.7.13

na ja, wir haben uns aufgerappelt, mal wieder, wie so oft, und werfen uns jetzt vorwärts ins Lebensgetümmel, um alles mitzunehmen, was kommt “mit aller Gewalt”... grin
Gibt es nicht viele Menschen, die genau das machen?
Herzlichst Bruni

von finbar am 23.7.13 - http://finbarsgift.wordpress.com

sehr geheimnisvoll
klingt in mir die letzte
strofe deines Poems nach…

was genau meinst du hier? rolleyes
herzliche grüße
finbar

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